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Das Interview geführt mit der Regisseurin "Ricky May"

iXlarge: Wie laufen die Vorbereitungen?

Frau May: Nach den intensiven Proben haben wir auch schon viele Vorstellungen hinter uns. Wir spielten sowohl an kleinen als auch an großen Bühnen.

Jeder hat sich in den Proben seine Rolle hart erarbeitet - wie bei einem Handwerk, es ist wie auf einem Gleis auf dem man fährt. Dazu kommen noch die äußeren Einflüsse wie die Bühne die Akkustik. Jedes Haus hat z.B. akkustische Löcher.

Aus dem Ganzen kommt eine Erfahrung zusammen, die einem die Sicherheit gibt um wieder die eigene Rolle mitzunehmen.

Das ist das wichtigste um so an einem Haus, wie dem Volkstheater, spielen zu können.

iXlarge: Ist es für die DarstellerInnen eine Herausforderung am Volkstheater zu spielen!

Frau May: Es ist sicher eine spannende Geschichte das Haus von innen zu sehen. Wenn sie das erste Mal auf dieser Bühne stehen, dann fällt ihnen sozusagen die Kinnlade herunter!

Die Herausforderung ist diese riesige Haus zu verkraften und den ersten Eindruck zu verdauen.

Über die Vorstellung (das Spielen) mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Sie spielen an der größten deutschsprachigen Bühne und sie werden es wie immer professionell machen.

 

iXlarge: Werden Sie dem NS Thema nicht oft müde?

Frau May: Ich glaube einfach, wenn man sich genauer - weltweit - ansieht, wo einfach der Nationalsozialismus wieder aufkeimt und wenn man sich das Wahlverhalten anschaut, ist man sich dessen oft gar nicht bewusst, wem man da in die Hände spielt.

Die Frage existiert: "Was geht mich das heute noch an?" In der anschließenden Diskussion wird gezeigt, dass diese Mechanismen heute noch immer funktionieren und dass sie auch bei uns angewandt werden.

 

iXlarge: Welches Stück planen Sie für die nächste Saison?

Frau May: Fahrenheit 451




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